Food

Rawnola – 3 schnelle Müslialternativen

Ich bin mir sicher jeder von uns ist in irgendeiner Art und Weise mit Müsli aufgewachsen. Sei es in Form von Frühstücksflocken, Cerealien, Nüssen oder Früchten, kombiniert mit Milch oder Joghurt.

Bei den gekauften Varianten aus dem Supermarkt, die von großen Industriekonzernen hergestellt werden, verstecken sich jedoch leider oft sehr viel Zucker und Zusatzstoffe, die ein vermeintlich gesundes Müsli schnell mal zur Kalorienbombe werden lassen, die auch der Gesundheit nichts gutes tut.

Deshalb greife ich gerne auf mein selbstgemachtes Müsli zurück und zwar in Form einer RAWNOLA.

Rawnola? Was ist das?

Rawnola leitet sich ab von dem Wort Granola. Darunter versteht man ein gebackenes, knuspriges Müsli. Bei der rohen Variante entfällt jedoch das Backen und für die Süße sorgen entsteinte Datteln.

Richtig gut schmeckt dazu eine Milch oder Joghurt eurer Wahl, Topfen (Quark) und natürlich Früchte. Gerne kann man Rawnola auch als Topping für zB Eis oder eine Smoothie Bowl verwenden.

Müsli also mal anders und vor allem gesund. Viel Spaß mit den Rezepten! 

Die fruchtige Rawnola Variante

Portion: ca. 150 g

Zutaten:
10 g Leinsamen
4 entsteinte Datteln
40 g Haferflocken
20 g Goji-Beeren
20 g Apfelringe, getrocknet 
10 g dunkle Schokolade
10 g Sonnenblumenkerne
10 g Rosinen
1 Prise Salz
1 TL Zimt

Zubereitung:
Die entsteinten Datteln in einem Food Processor zu einer Paste pürieren. Sollten die Datteln zu hart sein, so könnt ihr sie zuvor für 1 Stunde in heißem Wasser einweichen. Dann sollte das Pürieren kein Problem sein.

Apfelringe und Schokolade in Stückchen schneiden und mit allen Zutaten (bis auf die Datteln) vermengen. Die Mischung in den Food Processor oder eine Küchenmaschine geben und zum Schluss die Dattenpaste unterheben.

Nun durchmixen bis die Rawnola etwas klebrig wird und beginnt sich zu binden. Die Zutaten sollten dabei jedoch nicht zu stark zerkleinert werden.

Jetzt könnt ihr die Rawnola entweder sofort genießen oder 1-2 Stunden an der Sonne trocknen lassen. Im geschlossenen Glas im Kühlschrank ist sie 1-2 Wochen haltbar. Wer gerne eine längere Haltbarkeit haben möchte, verwendet ein Dörrgerät oder gibt die Rawnola bei 60-80 Grad Umluft für ca. 4 Stunden in den Ofen zum Trocknen.

Die schokoladige Rawnola Variante

Portion: ca. 150 g

Zutaten:
10 g Leinsamen
4 entsteinte Datteln
30 g Haferflocken
20 g entölten Kakao
10 g Kokosraspel 
10 g dunkle Schokolade
10 g Sonnenblumenkerne
10 g Nüsse eurer Wahl
10 g Rosinen
1 TL Zimt

Zubereitung:
Die Datteln wie zuvor beschrieben verarbeiten.

Schokolade und Nüsse in Stückchen schneiden und mit allen Zutaten (bis auf die Datteln) vermengen. Die Mischung in den Food Processor oder eine Küchenmaschine geben und zum Schluss die Dattenpaste unterheben und wieder alles mixen bis es sich gut gebunden hat.

Entweder sofort genießen, oder aber wie oben beschrieben etwas trocknen lassen.

Die nussige Rawnola Variante

Portion: ca. 150 g

Zutaten:
10 g Leinsamen
4 entsteinte Datteln
20 g Haferflocken
20 g Buchweizen ungekocht
30 g Nüsse eurer Wahl
10 g Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne
10 g Kokosraspel
10 g Rosinen
1 TL Zimt
10 g gepufftes Quinoa

Zubereitung:
Buchweizen über Nacht einweichen lassen. 

Die entsteinten Datteln in einem Food Processor zu einer Paste pürieren. Sollten die Datteln zu hart sein, so könnt ihr sie zuvor für 1 Stunde in heißem Wasser einweichen. Dann sollte wie gesagt das Pürieren kein Problem sein.

Nüsse in Stückchen schneiden und mit allen Zutaten (bis auf die Datteln) vermengen. Die Mischung in den Food Processor oder eine Küchenmaschine geben und zum Schluss mit der Dattenpaste durchmixen bis die Rawnola etwas klebrig wird und beginnt sich zu binden. Die Zutaten sollten dabei jedoch nicht zu stark zerkleinert werden.

Die Rawnola ist jetzt fertig und kann sofort genossen werden. Wer es etwas trockener mag, kann sie auch 1-2 Stunden an der Sonne trocknen lassen. Im geschlossenen Glas im Kühlschrank ist sie 1-2 Wochen haltbar. Wer gerne eine längere Haltbarkeit haben möchte, verwendet ein Dörrgerät oder gibt die Rawnola bei 60-80 Grad Umluft für ca. 4 Stunden in den Ofen zum Trocknen.

Ich persönliche entscheide mich bei den Rawnola Varianten immer für einen längere Haltbarkeit, da ich so auf Vorrat produzieren kann.

Bei der Herstellung verwende ich die 3-fache Menge und trockne diese anschließend dann für 6 Stunden im Dörrapparat bei 60 Grad. Im Anschluss lagere ich alles in luftdichten Gläsern.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe,
Kerstin

(1) Kommentar

  1. Nele sagt:

    Ui das hört sich richtig lecker an! Ich mache mir morgens im Moment immer eine Smoothie-Bowl. Da habe ich auch immer Goji-Beeren dabei, allerdings in Pulverform. Ich mische immer das Goji-Beeren Pulver von Vitaminexpress.org/gojibeeren in meine Smoothie-Bowl. Da sind so viele Vitamine drin, das boostet mein Frühstück immer nochmal. 🙂 Deine Rawnola hört sich aber auch super lecker an, die muss ich unbedingt mal ausprobieren! Zum einen will ich wissen, wie Goji Beeren ganz schmecken und zum Anderen bin ich total neugierig, was für eine Konsistenz deine Rawnola bekommt. 🙂 Bin sehr gespannt, danke dir für das interessante Rezept!

    Alles Liebe!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.